ADE - Angehörige demenzerkrankter Personen Und wer hilft uns?
ADE - Angehörige demenzerkrankter  PersonenUnd wer hilft uns? 

mittelfristige Projekte sind:

- Schulungen für medizinisches- und Pflegepersonal

"Schwester.......... Schwester........... Schwester.................Schweeeeeeesteeeeer.........." ruft die alte Frau in der internen Abteilung eines Krankenhauses heute schon zum 13. Mal. Immer, wenn die Schwester kommt, will die Dame ihren Mann sprechen, der bereits vor Jahren verstorben ist, oder weiß gar nicht, was sie wollte - eigentlich nicht eimal, was die seltsame Frau, die da gerade gekommen ist, von ihr will. "Ich komm gleich, Frau X, ich war doch gerade bei Ihnen." Die glaubt auch, ich bin nur für Sie da :-( 

 

NEIN, das glaubt sie nicht! Sie weiß gar nicht, dass Zeit vergangen ist! Sie hat keine Ahnung, was sie wollen könnte, sie hofft nur, sich durch das Rufen und durch das Sehen der Schwester, orientieren zu können.

 

Wie kann Kommunikation im Kranken- und Pflegebereich gut funktionieren? Was kann ein dementer Patient und wie ist das Erleben für diesen? Das Wissen darum und die Möglichkeit bedarfsgerecht agieren zu können, erleichtert dem Kanken- und Pflegepersonal die Arbeit ungemein.

- Niederschwellige Einstiegsbegleitung

Viele Angehörige, aber auch einige Personen des medizinischen- und Pflegepersonals, haben Bedenken sich Hilfe und Gesprächspartner zu holen. 

 

Für manche Angehörige ist es auch schwer, aus dem Haus zu gehen und den Erkrankten zu Hause zu lassen. Sie wissen nicht, was sie tun sollen. Auch ist das Zugeben, dass man überfordert ist, bei uns nicht wirklich gewünscht und erlernt. Daher ist es für viele Menschen leichter von zu Hause aus, im geschützten Rahmen und großteils anonym mit Menschen zu "REDEN", die verstehen und nicht urteilen.

 

Dazu eignen sich die neuen Medien besonders gut. In einem betreuten Chatraum, könnte man sich, wie in einer Selbsthilfegruppe, zu bestimmten Zeiten mit mehreren Teilnehmern, oder nach Terminvereinbarung nur mit der Beraterperson treffen und reden. Ein Chat, der eigentlich als Betroffenenchat offen ist, aber zu bestimmten Zeiten von psychosozialen Beratern mit Fachkompetenz moderiert wird, kann auch dabei helfen, schnell aus gerade schwierigen Situationen heraus zu kommen. Besonders in der Nacht, wo die Lage oft am Schwierigsten ist.

 

Ziel der Berater im Hinterkopf wird immer sein, die Personen zu animieren, ihr Recht auf Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Portrait von Hanna Fiedler Hanna Fiedler

Die Termine für den Studienlehrgang 2017

 

Case- Management und Angehörigenbegleitung (Schwerpunkt Demenz)

 

stehen fest und Anmeldungen sind schon möglich. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach Einlangen der Anmeldung. Das PDF zum Lehrgang verrät dir mehr!

 

 Zum Download hier:-)

 

 

Der Angehörigenblog ist jetzt auch hier eingebaut - schaut mal: HIER

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